Anton der Wilderer – Ulrich Kadelbach

12,80 

  • ISBN: 978-3-911002-15-8

  • Format: Klappenbroschur DIN A5

  • Seiten: 86

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Beschreibung

Anfang der 50er-Jahre erzählte mir ein Drehermeister vom Hüttenwerk, dass er im Wald hinterm Stürzelhof beim Wildern vom Förster überrascht wurde. Er konnte sein Gewehr gerade noch rechtzeitig fallen lassen und mit dem Fuß Laub darüber verteilen. Am nächsten Tag wollte er es wieder holen. Der Förster aber war auch wieder um den Weg. So sei das wochenlang gegangen. Erst nach ungefähr einem Monat war die Angst vor dem Verrosten seiner Waffe größer als die Angst vor dem Förster. Der Heimtransport sei erst gelungen, als er erfuhr, der Förster sei mit dem Zug weggefahren. Und noch eine wahre Geschichte: Ein neuer Pfarrer war ins Dorf gekommen. Die Königsbronner wissen noch seinen Namen, aber auch, dass er leidenschaftlicher Jäger war. Hans, der Sohn des soeben erwähnten, gelegentlich wildernden Mitbürgers ging gleich in der ersten Woche zum Pfarrer mit der vorwurfsvollen Bemerkung: Herr Pfarrer, sie jagen! Die Antwort: Na und! Die Replik: ´S Wild ghert och ons! Wie bewusst diese Einstellung seit eh und je hier lebendig ist, zeigt die Tatsache, dass im Torbogenhaus des ehemaligen Klosters eines von gerade drei Wilderermuseen in ganz Deutschland ist. Übrigens die Verurteilung und Hinrichtung von Hiasl Klostermayr in Dillingen ist historisch.“Anfang der 50er-Jahre erzählte mir ein Drehermeister vom Hüttenwerk, dass er im Wald hinterm Stürzelhof beim Wildern vom Förster überrascht wurde. Er konnte sein Gewehr gerade noch rechtzeitig fallen lassen und mit dem Fuß Laub darüber verteilen. Am nächsten Tag wollte er es wieder holen. Der Förster aber war auch wieder um den Weg. So sei das wochenlang gegangen. Erst nach ungefähr einem Monat war die Angst vor dem Verrosten seiner Waffe größer als die Angst vor dem Förster. Der Heimtransport sei erst gelungen, als er erfuhr, der Förster sei mit dem Zug weggefahren. Und noch eine wahre Geschichte: Ein neuer Pfarrer war ins Dorf gekommen. Die Königsbronner wissen noch seinen Namen, aber auch, dass er leidenschaftlicher Jäger war. Hans, der Sohn des soeben erwähnten, gelegentlich wildernden Mitbürgers ging gleich in der ersten Woche zum Pfarrer mit der vorwurfsvollen Bemerkung: Herr Pfarrer, sie jagen! Die Antwort: Na und! Die Replik: ´S Wild ghert och ons! Wie bewusst diese Einstellung seit eh und je hier lebendig ist, zeigt die Tatsache, dass im Torbogenhaus des ehemaligen Klosters eines von gerade drei Wilderermuseen in ganz Deutschland ist. Übrigens die Verurteilung und Hinrichtung von Hiasl Klostermayr in Dillingen ist historisch.“

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,2 kg
Größe 21 × 14,8 × 2 cm

Produktsicherheit

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitshinweise erforderlich